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Boracay: Das Urlaubsparadies hat vorerst geschlossen

Veröffentlicht von angelegt unter Asien, Massentourismus, Sonstiges, Umwelt.

Boracay litt in den letzten Jahren unter dem Massentourismus. Das Strandparadies war zunehmend überfüllt, die Umwelt verschmutzt und zerstört. Das große Geld war zu verlockend. Jetzt hat Präsident Duterte getan, was nur ein Autokrat tun kann: Er hat die komplette Insel für sechs Monate geschlossen, um sie zu reinigen, die Infrastruktur zu verbessern und illegale Gebäude und Geschäfte abzureißen. Ein radikaler Schritt. Tourismus, der zunächst ein Segen für Reisende, Einwohner und Umfeld zu sein scheint wächst sich zum Fluch aus, wenn die Massen kommen. Aber ist das der Weg, den Folgen des Massentourismus entgegenzuwirken? 

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Wenn Airbnb Wohnraum vernichtet und Touristen zur Plage werden

Veröffentlicht von angelegt unter Denkanstoss, Massentourismus, Spanien.

Wenn der Massentourismus sich ungezügelt Bahn bricht, geht dies immer zu Lasten der Natur, aber auch der lokalen Gesellschaft. In Spanien wehren sich die Einheimischen nun gegen die Menschenmassen, die an den Stränden Mallorcas in ihrer Heimatsprache kommunizieren, sich besinnungslos besaufen, grölen und randalieren und den dort lebenden Menschen und ihrer Kultur keinerlei Repekt entgegenbringen. Und sie wehren sich dagegen, in Barcelona und anderen Städten keine bezahlbare Mietwohnung mehr zu bekommen, weil deren Eigentümer lieber über Airbnb und Co. bei den Touristen groß Kasse machen.weiterlesen

Lieber kommerzieller Tourismus als Lebensraum für indigene Völker?

Veröffentlicht von angelegt unter Allgemeine Information, Denkanstoss, Indigene Völker, Umwelt.

Linda Poppe von Survival International thematisiert den Missstand, dass indigene Völker aus Naturschutzgebieten vertrieben werden, zahlungskräftige Touristen dort aber willkommen sind. Ein interessanter Denkanstoß.

„Sie erschrecken die Tiere“ – Ein interessanter Denkanstoß von Linda Poppe

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„Ein Liter Licht“: Ein weltweites Projekt, das Licht in’s Leben bringt

Veröffentlicht von angelegt unter Denkanstoss, Innovation, Soziales Projekt, Umwelt, weltweit.

Die Innovationskraft der Welt wird in den reichen Teilen der Erde in der Regel in den Dienst des Kommerz gestellt: Noch coolere Gimmicks, die noch mehr Profit abwerfen. Es tut gut, von Erfindungen zu berichten, die denen helfen, die sich statt cooler Gimmicks nicht einmal das Lebensnotwendige leisten können. „A Liter of Light“ ist solch eine großartige Erfindung, die zu einer weltweiten Massenbewegung geworden ist. Ein Video verdeutlicht das Prinzip: Eine mit Wasser gefüllte Flasche bricht das Sonnenlicht und erleuchtet die zuvor dunkle Unterkunft.

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Thailand schließt Insel im Similan Nationalpark

Veröffentlicht von angelegt unter Asien, Denkanstoss, News, Thailand, Umwelt.

„Wegen Überfüllung“ hat die thailändische Regierung die Touristeninsel Koh Tachai im Similan Nationalpark geschlossen. Man kann das auch als Notwehr bezeichnen. Wenn Touristenmassen strömen ist das zwar kurzfristig gut für den Geldbeutel der Einheimischen. Aber überfüllte Orte möchten Naturliebhaber nicht besuchen. Und bei irreparablen Schäden an der Natur sägt man sprichwörtlich den Ast ab, auf dem man sitzt.

Damit ist die Maßnahme der thailändischen Regierung vermutlich unpopulär. Aber aus Gründen der Nachhaltigkeit dringend erforderlich gewesen.

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Das Ergebnis der „Strandsäuberungen“ in Phuket

Veröffentlicht von angelegt unter Asien, Denkanstoss, News, Phuket, Thailand.

In ihrem neuen Internet-Spot ist die „Phuket News“ ganz angetan von der „Säuberung“ der Strände in Phuket. Unterbrochen wird der Beitrag von Werbebeiträgen westlicher Unternehmen. Aber das ist eine sehr verzerrte Wahrnehmung. Ja, die Strände sehen nun idyllisch und sauber aus. Aber wo sind die lokalen Händler und Restaurants hin? Profitieren werden wieder einmal die kommerziellen Luxus-Resorts und korrupte Entscheider, die die „Nutzung“ des Strandes unter sich ausmachen. Wo bleiben da die „Locals“?

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Die traditionelle Street-Food-Meile „Sukhumvit 38“ wird geschlossen

Veröffentlicht von angelegt unter Asien, Bangkok, Denkanstoss, Essen, News, Thailand.

Traurige Nachrichten für Street Food-Fans in Bangkok: Die traditionelle Street-Food-Meile „Sukhumvit 38“ mitten in Bangkok fällt modernen Wolkenkratzern zum Opfer. Dort werden klinische luxuriöse Shopping-Tempel entstehen von denen es bereits jetzt viel zu viele in Bangkok gibt. Die traditionelle Küche von Garküchen und Familiengeschäften werden verdrängt. Das große Geld schlägt wieder einmal die lokale Kultur. Wie enttäuschend!

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